Die Überheblichkeit der CDU
30 Juni, 2010 von
Tim Sommer
Gerade ist der erste Wahlgang zum Bundespräsidenten in Berlin beendet und das Ergebnis verkündet. Entgegen der gebetsmühlenartigen Ankündigungen von CDU/CSU/FDP hat es Wulf nicht im ersten Wahlgang geschafft. Über 20 Wahlmänner und Wahlfrauen haben Wulf die Gefolgschaft verweigert. Inzwischen ist auch ein dritter Wahlgang möglich.
Auch die CDU Wilhelmshaven hat sich bereits eindeutig zur Bundespräsidentenwahl positioniert. Sie teilt die Haltung der konservativen Medien, dass Wulf ohne Kompromisse im ersten Wahlgang gewählt wird. Wer allerdings den Artikel auf der Homepage der CDU Wilhelmshaven ließt, kann nur zu einem Schluss kommen: Hochmut kommt vor dem Fall!
Hier die Homepage der CDU Wilhelmshaven: http://www.cdu-whv.de/CDU-Wilhelmshaven/Nachrichten-Lokales/NachrichtenID=454
Dumm ist nur, dass Gauck nicht der Ansatz einer Alternative ist. Insofern bleibt außer der Schadensfreude über die Niederlage der CDU/CSU/FDP-Fraktion nicht viel. Aber auch das kann einem den Tag versüßen!
6 Kommetare »


30 Juni, 2010 um 14:46
für mich braucht es keine/n bundespräsident/in geben,denn ich denke nicht in so engen räümen wie der BRD!und das viele geld,was der/die und seine/ihre institution verschlingt,könnte soviel sinnvoller verwendet werden! und vom gefühl her finde ich es als kommunistin noch gruseliger,wenn der kommunist-inn-enjäger gauck diesem lande vorsteht als son “normaler”cduler! komischerweise entsetzt es mich noch immer,daß spd und bündnis90/diegrünen so einen typen aufgestellt haben! wundern sollte es wohl inzwischen keine/n mehr! aber: die kandidatin der partei,die sich anmaßend “d i e linke” nennt,luc jochimsen hat sich bei der abstimmung im bundestag ,den sudan mit deutschem kriegsmaterial auszustatten,nur enthalten!! wie stehts denn mit dem antimilitaristischen kurs der linkspartei momentan? (fall ich jetzt durchs veröffentlichungsraster dieser seite?)
30 Juni, 2010 um 18:26
Was für eine Chance ! Diese verdammte “Linke” hätte uns von dieser Regierung erlösen können.Die bekommen keine Stimme mehr von mir!
Anmerkung von Tim Sommer:
Zum einen wurde nicht eine neue Regierung, sondern der Bundespräsident gewählt. Zum anderen war Gauck keine Alternative zu Wulf. Die SPD hat es versäumt, einen wählbaren Kandidaten aufzustellen. Nur weil Gauck einen (fast nicht wahrnehmbaren) Hauch besser ist als Wulf, wäre dies im Endeffekt kein Unterschied geworden. Das konnte man auch wunderschön nach der Wahl sehen, als Gauck den Konservativen in Reihe in die Arme gefallen ist.
Die Regierung können wir bei der nächsten Bundestagswahl abwählen. Und da ist keine Stimme für DIE LINKE eine Stimme für Schwarz-Gelb oder das Elend einer neuen großen Koalition.
30 Juni, 2010 um 19:55
Die Präsidentenwahl ist doch nur eine reine “Clubveranstaltung” des Bundestages und seiner Prominenten aus den besseren BRD-Yuppi-Kreisen. Diese wollen auch noch “Errungenschaften” wie Essens-Tafeln und Suppenküchen als Erfolg verkaufen, da es diese ja nun flächendeckend in allen Städten und Landkreisen gibt. Tolles Land, dieser Exportweltmeister BRD, oder nicht?
1 Juli, 2010 um 12:56
Anmerkung
Am Ende eines langen Wahltages gratulierten einige Linke Bundespräsident Christian Wulff zu seiner Wahl, Fraktionschefin Gesine Lötzsch herzte gar die Kanzlerin – und die gescheiterte Kandidatin Luc Jochimsen mochte bei der Nationalhymne nicht mitsingen. Auch das sagt viel aus.
5 Juli, 2010 um 12:29
……………. wie paßt das nichtabdrucken von kommentaren zum zumindest vom anspruch her basisdemokratischen charakter der linkspartei? werde ich fundierte inhaltliche antworten kriegen?
Anmerkung von Tim Sommer:
DIE LINKE ist nicht basisdemokratisch. Mir ist auch nicht bekannt, dass sie dies irgendwann einmal behauptet hätte! DIE LINKE ist auch nicht kommunistisch, sondern strebt den demokratischen Sozialismus an. All dies ist aber eigentlich bekannt, wird nur gerne von den Medien verdreht. Auch ist dies hier keine Homepage der Partei DIE LINKE, sondern die Meinige.
6 Juli, 2010 um 13:54
und was gibt Dir das recht……
Anmerkung von Tim Sommer:
Nicht was, sondern wer! Und die Antwort: ICH!