Staatsschulden pro Kopf in Deutschland
"Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche." (Ernesto Che Guevara)

Unbesetzes Haus geräumt

19 Oktober, 2009 von Tim Sommer

Die ehemalige Schule Allerstrasse wurde am Wochenende von der Polizei geräumt. Und dies, obwohl das Gebäude eigentlich garnicht besetzt war.

Doch alles nach und nach.
Wilhelmshaven besticht als blühende Stadt am Meer mit enormen Potential, gerne auch als “Accapulco des Nordens” bezeichnet. Jahrelange Misswirtschaft seitens der Politik und das Festhalten an wenigen Leuchtturmprojekten haben Wilhelmshaven in den Ruin getrieben.

Die Schulden der Stadt belaufen sich auf geschätzte 100-200 Millionen Euro. Weiter sinkende Einnahmen bei gleichzeitig steigenden Ausgaben und die totale Ohnmacht der Politik machen die Situation des städtischen Haushaltes nicht gerade besser. Dies ist sicherlich ein Hintergrund, vor dem die Lokalpolitik in den vergangenen Jahren vor allem durch einen breiten Sozialabbau von sich Reden machte.

Mit geschultem Blick zerstörten unsere Ratsvertreter in wenigen Jahren genau das, was in Jahrzehnten mühevoller Kleinarbeit aufgebaut wurde. Kein Sozialbereich, kein Stück Kultur, welches der Sparwut nicht zum Opfer gefallen wäre. Die wenigen verbliebenen kulturellen Einrichtungen, wie z.B. das Pumpwerk, wurden umfassend dem Kommerz geopfert. Soziokultur findet kaum mehr statt.

Die Flucht der Bürger aus Wilhelmshaven ist sodann auch verantwortlich für geschätzte 4.000 – 6.000 leerstehende Wohnungen an der Jade. Niemand bleiben die trostlosen Ladenzeilen und zugemauerten Fenster verborgen. Ganze Strassenzüge drohen aus Mietermangel in sich zusammen zu fallen.

Am vergangenen Wochenende wollte nun eine Gruppe die ehemalige Schule Allerstrasse besetzen, um diese zu einem kulturellen Zentrum umzufunktionieren. Als solches erstmal eine gute Idee. Leider schienen der besagten Gruppe sämtliche Verbindungen in die Bevölkerung zu fehlen. Öffentlich wurde die Sache durch einen kleinen Artikel in der WZ.

Die Gruppe hatte sich bereits vor der Räumung seitens der Polizei aus dem Gebäude zurück gezogen. Insofern musste und konnte hier kein Gebäude geräumt werden, da ja niemand mehr da war. Die mehr als aufwendige Polizeiaktion war also eher unnötig.

Ebenso unnötig war allerdings auch der Versuch der Besetzung. Trotz allem Verständnis für die Forderungen nach mehr selbstbestimmter Kultur, einer Entkommerzialisierung der selben und nach Freiräumen besonders für junge Menschen, ist eine Besetzung ohne Rückhalt und ohne Not eher kontraproduktiv.

Der Ursprung der öffentlich wahrgenommenen Hausbesetzungen ist in Berlin zu suchen, als dort erheblicher Mangel an bezahlbarem Wohnraum herrschte. Marode und verrottende Häuser wurden instandbesetzt, um diese zu Wohnzwecken zu nutzen. Meist als Beiprodukt entstanden sehr beachtliche Innitiativen von Kinderläden, Volksküchen, Veranstaltungsorte oder kleinen Läden. Einige dieser Projekte, wie z.B. die Hamburger Hafenstrasse, haben bis heute überlebt und sind Zeugen einer Zeit, in der diese Bewegung mehr als nur eine Randerscheinung war. Sie war Ausdruck einer gesellschaftlichen Bewegung.

In Wilhelmshaven gibt es eine solche Bewegung nicht. Insgesamt ist die Besetzung von Häusern deutlich zurück gegangen. Wilhelmshaven besticht durch ausreichend bezahlbaren Wohnraum und selbst Wohneigentum ist ab 5.000,- € zu bekommen. Der Zerfall der Stadt treibt auch die Mieten in eher unübliche Tiefen.

Die heute im Rathaus regierenden Politiker waren teils noch selber erheblich am Aufbau der Soziokultur in Wilhelmshaven beteiligt. Pumpwerk, FZN, Krähenbusch, Point, Abenteuerspielplatz – nur ein Auszug der Einrichtungen, die heute oft nur noch ein Schatten ihrer selbst sind. Auch waren es die selben Politiker, die diese Einrichtungen kaputt gespart haben.

Es gibt also Ansätze, nein, klare Handlungsfelder, in denen Wilhelmshaven Nachholbedarf hat. Es fehlt an Auftritts- und Übungsmöglichkeiten für Nachwuchsbands, die Öffnungszeiten der Jugendzentren sind nicht bedarfsgerecht, es fehlt an Freiräumen und Selbstbestimmung.

Nach dem Fehlstart der alten Molkerei scheint nun gleich das zweite Projekt gescheitert. Eine Räumung ohne Besetzung ist jedenfalls kaum als Erfolg zu werten. Auch reicht es nicht aus, nunmehr auf den Staat zu schielen, der hier frech geräumt hat. Bevor auch nur eine Forderung formuliert wurde, bevor auch nur ein Bürger informiert wurde, bevor auch nur ein Hauch von Informationen über die Hintergründe an die interessierte Öffentlichkeit kam, war auch schon alles vorbei.

Gerade die Molkerei hatte erst begonnen, öffentlich wahr genommen zu werden. Dieses Projekt sollte eigentlich intensiv voran getrieben werden, bevor gleich eine weitere Baustelle aufgemacht wird. Vielleicht war es aber auch genau dieses Scheitern, was zur Öffnung einer neuen Baustelle geführt hat!? Wilhelmshaven ist und bleibt ein Dorf mit 80.000 Einwohnern. Und bei aller Liebe für die Soziokultur – wir brauchen keine fünf Zentren!

Eine Volksküche ohne Volk wird nie existieren können. Eine Bewegung braucht immer auch Aufklärung und Rückhalt. Genau auf diese Punkte wurde aber von der Gruppe Besetzer nicht geachtet. Es bleibt die öffentliche Wahrnehmung, dass hier zwar etwas passiert ist, keiner weiss aber, worum es geht. Doch genau hierin sehe ich den einzigen posotiven Effekt: Es wird über die Situation der Soziokultur in Wilhelmshaven gesprochen – nur hätten wir das auch ohne den Polizeieinsatz und die “Besetzung” machen können und müssen!

Die Diskussion über die Soziokultur in Wilhelmshaven ist heute so notwendig, wie sie es in der 70er Jahren bereits war. Hierfür müssen breite Bündnisse von Interessierten geknüpft werden, die als Initiativen für die Gründung solcher Zentren Sorge tragen und politische Forderungen formulieren. Ein soziokulturelles Zentrum kann nur von den Bürgern für die Bürger installiert werden und nicht von einer kleinen Gruppe, die von Haus zu Haus läuft und jedes Jahr ein neues Zentrum errichten will! 

Für Interessierte hier die Page zur Besetzung: http://unserhaus.blogsport.de/ 

8 Kommetare »

8 Kommentare

  1. Jens Bertram sagt:

    Der hier stattgefundene Besetzungsversuch -welcher vom zeitlichen Ablauf aber eher eine Besichtigung war- ist so natürlich leider komplett losgekoppelt “durchgezogen“ worden, fern ab von jeglicher Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit, welche allerdings dringend notwendig gewesen wäre, um ein gewisses Maß der Bürgerwahrnehmung zu erreichen. Eine solche, in sich -sich selbst- isolierte Aktion wirkt nach außen dann eher so, als sei diese ausschließlich auf die Bedürfnisse der besetzenden Gruppe ausgerichtet, als auf die Bewohner dieser Stadt im Allgemeinen.

    Zur Molkerei … ja, die Molkerei hat in der Tat begonnen, in der Öffentlichkeit wahrgenommen zu werden – sei es auch nur deswegen, weil man diesem Projekt von städtischer Seite zunehmend Steine in den Weg zu legen scheint. Doch jetzt (wenn nicht schon viel früher) wäre der Zeitpunkt dafür erreicht, breite Bündnisse zu knüpfen, aber das findet leider wohl nicht statt – oder wenn: Nur in eingeschworenen Kreisen, aber damit lässt sich in Wilhelmshaven leider kein Blumentopf gewinnen!

    Es gibt viele Interessierte und ggf. darunter auch mögliche Unterstützer für ein kulturelles Zentrum in Wilhelmshaven – diese müssen allerdings auch das Gefühl vermittelt bekommen, gewollt zu sein in einem “Molkerei-Projekt”- es reicht da nicht, regelmäßig zu einem NutzerInnenplenum aufzurufen…

    Und wenn man sich zur ersten Informationsfindung auch mal durch das Internet bewegt – sorry, dann kann ich nur schreiben, dass sich dort ein erschreckendes und wenig ansprechendes Bild zeigt. Keine Information, die sich wirklich positiv und nutzbringend verwerten lässt – im Gegenteil: Die (so denke ich) offiziellen Seiten zeigen schon jetzt durch nicht erreichbare Unterseiten und keinerlei Aktualisierungen in den vergangenen Monaten, wohin sich das Projekt bewegt … zumindest in der Außendarstellung! Und auch der tausendste neue Blog -der letztlich nur dazu beiträgt, das es im Internet noch unübersichtlicher wird, gezielt Informationen zu finden- trägt da auch nicht zur Verbesserung bei.

    Wo wir dann wieder beim wichtigen Thema der Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit wären, die dem ersten “warm werden“ dient und natürlich auch der Findung und Einbindung von Unterstützer nützt!

    Ansonsten kann ich dem was Tim geschrieben hat – nur zustimmen!

    Beste Grüße
    Jens Bertram

  2. maximilian sagt:

    Lieber Tim, lieber Jens. Schön zu lesen, dass ihr euch für das zu interessieren scheint, was in unserer Stadt geschieht, auch wenn dies nicht immer erfreulich ist. Es muss bei der Formulierung des obigen Artikels aber wohl der Fehlerteufel seine Hände im Spiel gehabt haben. Liest man selbigen Artikel zwingt sich einem der Verdacht auf, die “Alte Molkerei” sei an der Besetzung der Schule beteiligt gewesen. Wie aber kann das sein? Bei der “Alten Molkerei” handelt es sich um ein Gebäude, welches neben einer Hausgemeinschaft auch die zurzeit nur als Lager zu nutzenden Räumlichkeiten (vielen Dank liebe Stadtverwaltung) des “Chaos-Kultur-Vereins e.v.” beheimatet. Die Hausgemeinschaft, obgleich prinzipiell sympathisierend, was den ursprünglichen Gedanken, der hinter einer Hausbesetzung steht, distanziert sich jedoch ausdrücklich von der reel stattgefundenen Besetzung. Überdies hinaus kam auf keiner Plenumssitzung des “Chaos-Kultur-Vereins e.v.” dieses Thema auch nur ansatzweise zur Sprache. So bleibt die Frage, was den Verfasser des obigen Blog-Eintrags (jap, dich meine ich Tim) zur Bezugnahme auf die “Alte-Molkerei” gebracht hat. Was die Internetpräsenz der “Alten Molkerei” betrifft ist sicherlich in Zukunft noch besseres zu erwarten, doch auch hier bleibt festzustellen, dass die Betreiber der Seite weder Einfluss nehmen können, noch verantwortlich zu machen sind, was nicht über den Link http://www.altemolkerei-whv zu erreichen ist, die schliesst sämtliche blogs, Homepages etc von dritten mit ein.
    In zukünftiger Erwartung fairerer/besser formulierter Artikel verbleibe ich mit freundlichen Grüssen,

    euer maximilian

  3. Julia sagt:

    Hallo,
    zu Deinem Artikel ein paar Worte zum Verständnis betreffenddie alte Molkerei.
    Die alte Molkerei hat dadurch, dass sie die angemieteten Räume nicht nutzen darf leider wenig Spielraum für Vorstellungsprojekte oder etwa ein offenes Cafè für Leute die sich informieren wollen. Eine anständige ansprechende Homepage ist derzeit in Arbeit um Interessierten einen besseren Einblick zu gewähren. Das Projekt ist keinesfalls gescheitert, da derzeit noch ein Bauvorantrag in Arbeit ist und eine offizielle Eröffnung auch noch gar nicht stattfand. Der verein hat auch nicht vor, das Projekt an einem anderen Ort fortzuführen. Über die e-mail Adresse ( altemolkereiwhv@web.de )kann sich jeder, der interessiert ist gerne melden, um vorbeizukommen oder allgemein das Gespräch suchen, um Fragen zu klären.
    Julia

    Anmerkung von Tim Sommer:
    Ein Projekt ist immer erst dann gescheitert, wenn die Beteiligten das Projekt aufgeben. Für Außen stehende und interessierte Beobachter (wie mich auch), waren die Absagen der Veranstaltungen der Molkerei und der Stillstand der Homepage ein kleiner Hinweis, dass hier zumindest etwas stagniert. Ich freue mich, wenn es nicht so ist und das zarte Pflänzchen sich weiter entwickelt!

  4. maximilian sagt:

    Lieber Tim, lieber Jens.

    Schön zu lesen, dass ihr euch für das zu interessieren scheint, was in unserer Stadt geschieht, auch wenn dies nicht immer erfreulich ist.

    Es muss bei der Formulierung des obigen Artikels aber wohl der Fehlerteufel seine Hände im Spiel gehabt haben.

    Liest man selbigen Artikel zwingt sich einem der Verdacht auf, die “Alte Molkerei” sei an der Besetzung der Schule beteiligt gewesen. Wie aber kann das sein?

    Bei der “Alten Molkerei” handelt es sich um ein Gebäude, welches neben einer Hausgemeinschaft auch die zurzeit nur als Lager zu nutzenden Räumlichkeiten (vielen Dank liebe Stadtverwaltung) des “Chaos-Kultur-Vereins e.v.” beheimatet.

    Die Hausgemeinschaft, obgleich prinzipiell sympathisierend, was den ursprünglichen Gedanken, der hinter einer Hausbesetzung steht, distanziert sich jedoch ausdrücklich von der reel stattgefundenen Besetzung.

    Überdies hinaus kam auf keiner Plenumssitzung des “Chaos-Kultur-Vereins e.v.” dieses Thema auch nur ansatzweise zur Sprache.

    So bleibt die Frage, was den Verfasser des obigen Blog-Eintrags (jap, dich meine ich Tim) zur Bezugnahme auf die “Alte-Molkerei” gebracht hat.

    Was die Internetpräsenz der “Alten Molkerei” betrifft ist sicherlich in Zukunft noch besseres zu erwarten, doch auch hier bleibt festzustellen, dass die Betreiber der Seite weder Einfluss nehmen können, noch verantwortlich zu machen sind, was nicht über den Link http://www.altemolkerei-whv zu erreichen ist, die schliesst sämtliche blogs, Homepages etc von dritten mit ein.

    In zukünftiger Erwartung fairerer/besser formulierter Artikel verbleibe ich mit freundlichen Grüssen,

    euer maximilian

    Anmerkung von Tim Sommer:
    Natürlich war der Artikel nicht so gemeint, dass die Molkerei als Beteiligte an der “Besetzung” aufgeführt werden sollten. Vielmehr war es mein Anliegen, den positiven Ansatz der Molkerei in den Vordergrund zu stellen. Ich halte es für bedeutend wichtiger, das Konzept der Molkerei umzusetzen und voranzutreiben, als weitere Baustellen auf zumachen. Ich lese aber aus Deinen Kommentaren, dass wir da auf einer Linie sind.

  5. Jens Bertram sagt:

    Hallo Julia, hallo Maximilian!

    Ich sehe im Artikel keinerlei zusammenbringender Inhalte zwischen der “Hausbesichtigung” und der Alten Molkerei. Wäre ja irgendwie auch bekloppt, ein weiteres Gebäude zu besetzen – in Hinblick darauf, das man ja bereits versucht, ein Gebäude zu einem sozialen, politischen und kulturellen Zentrum in Wilhelmshaven aufzubauen.

    Im Artikel sehe ich aber sehr wohl den Hinweis darauf, das die Gruppe rund um die Aktion: Schule Allerstrasse, ihre Energie und ihren Tatendrang lieber einem bereits angelaufenen Molkerei-Projekt zur Verfügung stellen sollte, als diese mit (doch ein wenig) unüberlegten Aktionen sinnlos zu verbrennen. Ich habe zwar keine Ahnung, was da im Vorfeld geplant wurde und vor allem mit welchem Ergebnis man da gerechnet haben könnte, aber im Endeffekt ist für den Außen stehenden nichts produktives dabei raus gekommen … na ja – außer vielleicht, dass Tim daraufhin einen Artikel verfasst hat und wir doch nun irgendwie miteinander darüber reden, was nun los ist mit der Alten Molkerei.

    Das doch auch schon was … wie ich finde!

    Nun bin ich gespannt, was es da in Zukunft noch für Informationen zu lesen gibt und wie sich die Alte Molkerei weiter entwickelt. Aber (momentan) alleinig eine eMail anzubieten, was die Öffentlichkeits- und Aufklärungsarbeit angeht, reicht beim besten Willen sicher nicht um für ein solches Projekt weitere Unterstützer aus dem Spektrum der Bürger, Vereine, sozialen Einrichtungen, bestehenden Netzwerke, etc. zu finden.

    Grenzt euch nicht selber ein, nutzt die Vielfalt der bestehenden Möglichkeiten!

    Mit besten Grüßen,
    Jens

  6. Melas sagt:

    Heda,
    bin grad zufllig auf die Diskussion hier gestoßen und bin fassunglos wie dies als Diskussion geführt wird, ohne Herz, allein und kalt nach Fakten wie von CDU…

    Hier in WIlhelmshaven darf man sich als Heranwachsender Künstler kaum mehr an offizielle Stellen wagen, Auftrittsorte sind zu teuer und man wird so freundlich und aufgeschlossen behandelt als waere man mit einem Ufo zwischen 2 Fronten gelandet..

    Die Hartz 4 Saetze sind niedriger als sonstwo und ah, habt ihr schonmal von der GAQ gehört? Die sind für Arbeitslose unter 25 zustaendig und haben (entgegen dem Menschenrecht) nahezu völlige Entscheidungsfreiheit über das Geld bzw. auch den Zukunftsweg (!!!) der Jugendlichen, was von einigen einschlaegig bekannten Beratern dort schamlos und vernichtend ausgenutzt wird. Das ist ein Experiment was es nur in Wilhelmshaven gibt, wirklich !!!
    Hier stehen so viele Huser leer, ja. Die man benutzen sollte. Warum werden sie nicht genutzt muss man sich fragen, ist ja nicht so dass sie niemand nutzen will, nein, es geht darum Steuervorteile zu bekommen und mehr. Ihr müsst euch informieren, wir halten es nicht mehr aus. Die Leitung des Pumpwerkes ist inkompetent, sie geben das Geld nicht für den Veranstaltungsort sondern für das neue Verwaltungsgebaeude aus. Die des KlingKlangs hat zuletzt alle Stammbedienungen gekündigt, weil sie mit jungen Dingern Kunden heranziehen wollen. Das ist Unternehmensmanagment und keine Veranstaltungsorte für Einwohner. Da ist es selbstverstaendlich dass wir SPD-Waehler nicht wirklich hingehen wollen und die Linken sicher auch nicht…
    Nun, wie ich gehört habe wurde der alten molkerei das aufführen verboten, ja?

  7. Melas sagt:

    Es tut mir Leid für meine Rechtschreibungsfehler, aber ich lerne immer schneller deutsch, bald kann ich es besser.

  8. Nathalie sagt:

    Hallo Melas,
    dein Kommentar ist schon länger her,aber trotzdem möchte ich hier etwas richtig stellen.
    Ich selber arbeite seit 3,5 Jahren abends regelmäßig im Kling Klang,zähle mich mit meinen 30 nicht mehr zu den jungen Dingern und frage mich wie du darauf kommst,dass das Kling Klang seine Stammbesetzung gekündigt hat.Die meisten arbeiten hier schon über 5 jahre und das Durchschnittsalter der Kling Klang Besetzung liegt bei um die 30 Jahren!
    Würde mich interessieren woher du diese Fehlinformation hast.
    Viele Grüße
    Nathalie

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