Kandidaten für den Kreisvorstand
30 Januar, 2009 von
Tim Sommer
Bereits auf der letzten Kreisvorstandssitzung hatten sich einige Genossen bereit erklärt, für den im März neu zu wählenden Vorstand zu kandidieren. Nachdem Norbert Schmidt den Weg für einen Neuanfang frei gemacht hatte, muss nun ein handlungsfähiger und zukunftsorientierter Vorstand gefunden werden. Mit Volker Block als Kandidat für den Vorstandsvorsitz steht der SPD Wilhelmshaven erstmals ein echter Generationswechsel bevor. Mit seinem “Schattenvorstand” geht Block nun erstmals in die Öffentlichkeit.
Hier die Presseerklärung der drei Kandidaten:
Auf dem am 14. März 2009 stattfindenden Wahlparteitag des SPD – Kreisverbandes Wilhelmshaven werden sich Volker Block zur Wahl als Kreisvorsitzender, Detlef Schön und Elke Wohler-Heckmann zur Wahl als stellvertretende Kreisvorsitzende stellen. Sie wollen sich für eine inhaltliche und personelle Neuausrichtung der Wilhelmshavener SPD engagieren. Der Kreisvorstand soll wieder verstärkt als Organ der Parteibasis fungieren, Diskussionen anregen und nach demokratischen Entscheidungsprozessen eng mit der SPD- Fraktion im Rat zusammenarbeiten. Die Identifikation der Wähler mit der SPD als Partei der sozialen und zukunftsorientierten Themen muss wieder im Vordergrund der politischen Arbeit des SPD – Kreisverbandes stehen. Dafür soll der neue Kreisverband unter Vorsitz von Volker Block stehen.
Fragen der sozialen Sicherung, Sicherung von Arbeitsplätzen und der Lebens- und Wohnqualität stehen im Interesse der Wilhelmshavener Bürgerinnen und Bürger, auch beim Thema JadeWeserPort und bei der Entwicklung der chemischen Industrie. Beide Projekte stellen große Chancen für Wilhelmshaven und seine Bürgerinnen und Bürger dar, aber in Teilen kommen auch Belastungen auf sie zu. Umso wichtiger ist es, dass die Sorgen und Ängste der Bevölkerung ernst genommen werden und Entscheidungen dafür von allen diskutiert und mitgetragen werden.
Einvernehmend soll zukünftig auch die Zusammenarbeit mit den Nachbarkommunen, etwa bei der Thematik JadeWeserPark, gestaltet werden. Auch die Entwicklung und der Einsatz innovativer Technologien sollte dringend weiter vorangetrieben werden. Bremerhaven zeigt, dass regenerative Technologien tausende Arbeitsplätze schaffen.
Klassische sozialdemokratische Themen wie die tarifliche Entlohnung, – natürlich auch für die städtischen Bediensteten – und der Mindestlohn sollen wieder die Themen der SPD- Parteiarbeit werden. Hier muss die Sozialdemokratie ‚ihre Duftmarke’ setzen. Familienstärkende Maßnahmen, die im Entscheidungsbereich der Kommune liegen, sollen vorrangig betrieben werden. Die Anliegen der Kinder als Zukunftspfeiler dieser Stadt müssen im Haushalt ihren Platz haben und uns auch ‚Geld wert’ sein. Bestehende Spielplätze müssen deshalb erhalten bleiben und dürfen nicht aus ‚fiskalischen’ Gründen verkauft und zum Spielball von Spekulanten werden. Bildung als Investition in die Zukunft der Stadt wird einer der Kernpunkte der Diskussion sein, damit unsere Wirtschaft zukünftig auf gut ausgebildeten Nachwuchs zurückgreifen kann. Soziale Brennpunkte sind zu entschärfen, etwa durch eine aktive Schulsozialarbeit, verstärktes Streetworking oder eine rechtzeitige Unterstützung von gefährdeten Familien.
Auch in den Bereichen Migration, Armut, Menschen mit Behinderungen gibt es Handlungsbedarf, der von den Wilhelmshavener Sozialdemokraten erkannt wurde und zu denen zukunftsweisende Konzepte entwickelt werden sollen.
Mit den drei Kandidaten für die Führungspositionen im neuen Vorstand stehen erstmals Genossen zur Verfügung, die nicht die ausgetretenen Pfade der Parteispitze blind befolgen. Ein echter Generationswechsel und eine inhaltliche Neuausrichtung ist die einzige Chance der SPD, dem Negativtrend entgegen zu wirken. Mit Block, Schön und Wohler-Heckmann wäre hierfür ein wichtiger Schritt getan – zum Wohle der Sozialdemokratie und der Stadt Wilhelmshaven.
Alle drei haben die notwendige Erfahrung in der Kommunalpolitik sammel können und stehen für die konstruktive Auseinandersetzung über wichtige Themen.
Der Parteitag am 14. März wird somit zu einer Schlüsselverwaltung für die SPD Wilhelmshaven. Nur wenn die Partei hier ihre Chance nutzt, einen ehrlichen Neuanfang zu wagen, hat sie mittel- und langfristig die Möglichkeit, wieder mehrheitsfähig zu werden. Die Geschlossenheit der drei Kandidaten spielt hierbei eine zentrale Rolle. Schon jetzt zeichnet sich ab, dass die designierte Führungsspitze der SPD Wilhelmshaven den Rückhalt der Basis hat. Es gibt keine Verflechtungen und Abhängigkeiten mit der Ratsfraktion und der “alten” Führung.
Block, Schön und Wohler-Heckmann stehen für Kompetenz und innerparteiliche Kommunikation – zentrale Schlüsselwerte, die der SPD Wilhelmshaven über Jahre fehlten.
Es ist Licht am Ende des Tunnels zu sehen…
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