Busleitsystem bleibt ein Ärgernis
28 März, 2007 von
Tim Sommer
Das Busleitsystem in Wilhelmshaven bleibt ein Ärgernis. Zwar wurden Startschwierigkeiten zugegeben und die Behebung versprochen, eine Besserung aber ist nicht in Sicht. Täglich werden PKW-Kolonnen gestoppt und über Minuten festgesetzt, damit einzelne Busse ihren Fahrplan noch schneller erledigen können. Eingeführt wurde das System nicht etwa, um den Verkehr zu entlasten, sondern um Personal bei den Stadtwerken einzusparen.
Der ökologische und ökonomische Nutzen aber ist nicht erkennbar! Das ständige Beschleunigen und Abbremsen der PKW durch die Unterbrechung der “grünen Welle” ist pure Umweltbelastung. Die Busse, welche nun die “grüne Welle” haben, halten, nachdem sie den restlichen Verkehr lahmgelegt haben, an der nächsten Bushaltestelle für Minuten an, da sie zu schnell unterwegs sind.
Im Bereich des Busbahnhofes auf der Virchowstraße und an der Kortekreuzung bricht mehrmals täglich der Verkehr gänzlich zusammen, da unterschiedliche Buslinien die Ampelschaltung völlig durcheinander bringen. Staus von der Rheinstraße bis zur Peterstraße sind die Regel, ohne das ein hohes Verkehrsaufkommen zu verzeichnen wäre.
Neben den immensen Kosten des Systems ist also auch kein Nutzen erkennbar. Höherer CO2-Ausstoß der wartenden PKW, Verärgerung bei den Fahrern, Staus, kaum kürzere Buslaufzeiten – es wird Zeit, den Sinn des Systems zu überdenken und Fehler einzugestehen.
Ein sinnvoller Weg, den Verkehr in der Stadt schneller und damit umweltfreundlicher fliessen zu lassen, ist die Einführung des “grünen Pfeils”! Auch in Wilhelmshaven würden hierdurch viele Ampelkreuzungen entlastet. Hierzu gehören z.B. die Kreuzungen Gökerstr./Peterstr., Börsenstr./Virchowstr., Kortekreuzung, Bismarkstr./Banter Weg, und viele mehr!
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